Der lange Arm der Diktatur (Diskussion m. Simultanübersetzung) & Konzert der Band WTBSK
Minsk x Minga Festival
gefördert durch: Bayerische Staatskanzlei, Heintze Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Thomas-Dehler-Stiftung
Wie das Lukaschenko-Regime die belarusische Demokratiebewegung im Exil attackiert und wie Politik und Zivilgesellschaft im Westen zu ihrem Schutz beitragen können.
Wenn eine Autokratie Kritiker und Andersdenkende außerhalb des Landes verfolgt, zum Schweigen bringt oder einschüchtert, spricht man von grenzüberschreitenden (oder transnationalen) Repressionen. Seit den Massenprotesten im Jahr 2020 in Belarus hat das Regime, das den Widerstandswillen der belarusischen Gesellschaft mit scharfen Repressionen bekämpft, Hunderttausende ins Ausland getrieben. Auch dort sind viele politischer Verfolgung ausgesetzt. „Das Regime schafft eine Atmosphäre der Angst, die zur Selbstzensur führt“, sagt der belarusische Menschenrechtsanwalt Aleh Aheeu. „Dann folgen Einschüchterung über Verwandte oder direkt, und die Androhung eines Strafverfahrens gegen alle Emigrierten, die nicht schweigen.“ Ein aktueller UN-Menschenrechtsbericht zur Lage in Belarus kommt zu dem Ergebnis, dass das Lukaschenko-Regime bei transnationalen Repressionen sogar führend ist.
Mit welchen Repressionen setzt das Lukaschenko-Regime die Opposition im Exil unter Druck? Was sind die Folgen für Betroffene? Was tun die belarusische Politik und Zivilgesellschaft im Exil, um zu helfen? Sind wir in den Ländern der EU auf diese Übergriffe vorbereitet, was wird getan, wie müssen sich Politik und Zivilgesellschaft einbringen, um Betroffenen besseren Schutz zu gewährleisten? Diese und andere Fragen wollen wir bei unserer Veranstaltung ins Visier nehmen. Zusammen mit unseren Gästen, dem Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski und der Journalistin Kaciaryna Andrejeva. Beide waren als politische Gefangene zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, wurden im Zuge der Verhandlungen zwischen den USA und Belarus vorzeitig entlassen und aus ihrer Heimat zwangsdeportiert. Zudem begrüßen wir Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesministerin der Justiz, und Bärbel Heide-Uhl, Politikwissenschaftlerin und im Vorstand der belarusischen Gemeinschaft RAZAM. Der bekannte deutsche Journalist, Publizist und Osteuropa-Experte Ingo Petz wird die Podiumsdiskussion moderieren. Im Anschluss laden wir zu einem kleinen
Eintritt
Normalpreis: 25,00€
Eintritt für Kinder unter 12 Jahren kostenlos (ausgenommen Kinderprogramm)
Razam-Mitglieder erhalten 20% Discount (Code: RAZAM20)
Teilnehmer*innen von Münchenščyna: 20% Discount (Code: BYinBY20)
Geflüchtete aus Belarus / Ukraine erhalten 50% Discount (Code: VOLIA50)
Rabatt für Studierende: 10% (Code: Studis)
Tickets
https://buytickets.at/minskxminga
Veranstalter:in
Belarusische Gemeinschaft RAZAM e.V.



