From Evin with Love: Handgefertigte Zeugnisse aus dem Evin-Gefängnis im Iran
Gefördert durch das Kulturreferat und den Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München
Die Ausstellung „From Evin with Love“ präsentiert über 60 Kunstwerke und Handarbeiten von Frauen aus dem Evin-Gefängnis in Teheran – einem der berüchtigtsten Gefängnisse des iranischen Regimes. Die zwischen 2010 und 2024 unter den Bedingungen der Haft entstandenen Gemälde, Holzarbeiten, Puppen, Teppiche, Gedichte und Briefe wurden von Frauen geschaffen, die aufgrund ihres Einsatzes für Frauen- und Menschenrechte, sozialer und umweltpolitischer Anliegen oder aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit inhaftiert wurden. Ihre Werke sind nicht nur Zeugnisse des Überlebens, sondern auch Akte des Widerstands – und Ausdruck von Fürsorge, Verbundenheit und Hoffnung. Sie zeugen von der psychischen und physischen Gewalt, der die Inhaftierten ausgesetzt sind, und zugleich von ihrer Kreativität, ihrem Mut und ihrer Selbstbehauptung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit".
Begleitend zur Ausstellung lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Podiumsgesprächen, Führungen, Begegnungen und Musik dazu ein, über feministische Kämpfe, dekoloniale und (queer-)feministische Erinnerungskultur und internationale Solidarität ins Gespräch zu kommen.
Ausstellungeröffnung mit den Kuratorinnen Mansoureh Shojaee und Parastou Forouhar ist am 18.09.2026 um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr).
Das vollständige Begleitprogramm finden Sie unter: Frauenakademie
Eintritt
frei
Veranstalter:in
Frauenakademie München e.V., Woman* Life Freedom Munich e.V. und Iranian Women’s Movement Museum
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung
Motiv: © Parastou Forouhar, Frauen der Revolution Straße, 2020–2023